Mitarbeiter der Gess Group
Kerstin M., Niederlassung Düsseldorf

Langjährige Mitarbeiter sind ein wichtiger Baustein in der Erfolgsgeschichte jedes Unternehmens

Einem Unternehmen die Treue zu halten, ist das überhaupt noch zeitgemäß? Vier GESS-Mitarbeiterinnen verraten, warum sie seit Jahrzehnten für den Personaldienstleister mit Sitz in Düsseldorf tätig sind.

Claudia Kerper ist seit 1997 Personalsachbearbeiterin bei GESS

 

„Ich bin sehr froh, dass ich Familie und Beruf bei GESS perfekt unter einen Hut bekomme.“

Das Gymnasium verließ Claudia Kerper nach der 10. Klasse und entschied sich für eine kaufmännische Ausbildung in einer Baumarktkette. Ihre Kindheit hatte sie mehr oder weniger im Reitstall verbracht und so machte die Düsseldorferin mit 20 Jahren kurzerhand ihr Hobby zum Beruf und übernahm als Angestellte in einem Reitstall die Organisation und Durchführung des Reitschulbetriebes. Dazu gehörte auch die Pflege und Fütterung von 25 Pferden. Doch schon zwei Jahre später ging sie in ihren erlernten Beruf zurück. „Es war gut, dass ich das gemacht habe, sonst hätte ich diesem Traum ein Leben lang nachgetrauert“, urteilt sie heute. 1997 fiel ihr eine Anzeige in der Zeitung ins Auge, in der GESS eine Personaldisponentin suchte. Diese Stelle bekam sie nicht, aber schon zwei Monate später rief Iris Gess sie an, ob sie nicht in der Personalvermittlung arbeiten wolle. Claudia Kerper nahm an, aber schon nach einigen Monaten wurde ihr klar, dass GESS zwar der richtige Arbeitgeber, aber die Personalvermittlung nicht der richtige Schwerpunkt für sie war. Gemeinsam mit Iris Gess fand man eine Lösung und eine Stelle in der Personalsachbearbeitung. Und da fühlte sich Claudia Kerper auf Anhieb wohl und am richtigen Platz. Seitdem erstellt sie Lohnabrechnungen, kümmert sich um die Zeugnisse der externen Mitarbeiter und darum, dass die Zeitabrechnung funktioniert und jeder externe Mitarbeiter auch pünktlich sein Geld auf dem Konto hat. Die Mutter eines achtjährigen Sohnes schätzt die Flexibilität, mit der sie ihre Teilzeitstelle ausüben kann. Den Aufstieg von GESS vom kleinen Familienunternehmen zu einer Unternehmensgruppe hat sie miterlebt. Bei der heutigen Unternehmensgröße kennt sie nicht mehr alle Kollegen, doch der wertschätzende Umgang ist geblieben.

Ihr Wunsch zum Jubiläumsjahr: „Ich wünsche GESS nur das Beste, dass wir die Erfolge der 25 Jahre zusammen feiern und hoffe, dass es genauso erfolgreich weitergeht.“

Andrea Hornung ist seit 1997 bei GESS

 

„Ich habe vom berühmten Klebeeffekt im eigenen Unternehmen profitiert.“

 

Die gelernte Bürokauffrau lernte GESS aus der Perspektive einer externen Mitarbeiterin kennen. Der Personaldienstleister setzte Andrea Hornung bei seinen Kunden im Einkauf, im Empfang und in der Buchhaltung ein. Bei drei Stellen war sie im Laufe eines Jahres im Einsatz, bei einem Unternehmen war sie neun Monate tätig. „Ich habe in dieser Zeit viel dazugelernt sowohl im Einkauf als auch in der Buchhaltung.“ GESS wurde auf die junge engagierte Frau aufmerksam und bot ihr 1998 eine Stelle als interne Mitarbeiterin an. Seitdem arbeitete Andrea Hornung in verschiedenen Niederlassungen. In Hilden war sie Sachbearbeiterin und führte als Personaldisponentin auch Bewerbungsgespräche. In den folgenden Jahren wechselte sie je nach Schwerpunkt ihrer Tätigkeit zwischen den Niederlassungen Düsseldorf, Hilden und Neuss. Seit 2013 ist Andrea Hornung als Sachbearbeiterin auf der Bahnstraße in Düsseldorf beschäftigt. Da ihre beiden Töchter mittlerweile erwachsen sind, hat sie von einer Halbtagsstelle auf 30 Stunden aufgestockt. Ihre Erfahrungen als externe Mitarbeiterin bei GESS waren so gut, dass sie diesen Weg auch ihrer ältesten Tochter empfahl. Diese nutzte den Personaldienstleister, um erste Erfahrungen nach der Ausbildung zu sammeln. Auch im Bekanntenkreis konnte sie schon die eine oder andere Stelle auf Zeit vermitteln.

GESS ist in ihren Augen ein fairer Arbeitgeber sowohl den externen als auch den internen Mitarbeitern gegenüber. Sie schätzt das gute Betriebsklima, den guten Umgangston, die kurzen Wege und dass die Geschäftsführer mit im Hause sitzen.

Ihr Wunsch zum Jubiläumsjahr: „Ich wünsche der GESS Group ein erfolgreiches Jahr und dass jeder Mitarbeiter auch das umsetzten kann, was er sich vorgenommen hat und sich wünscht.“

Angela Rotthaus ist seit 1999 Personalberaterin bei GESS

 

„Mir macht die Arbeit am meisten Spaß, wenn beide Seiten zufrieden sind, also meine Kunden und unsere externen Mitarbeiter, die wir vermitteln und für die wir Verantwortung tragen.“

 

Nach dem Abitur absolvierte die Düsseldorferin eine Ausbildung zur Hotelkauffrau und stieg im ArabellaSheraton Airport Hotel bis zur Sales Managerin auf. Dann wollte sie sich beruflich verändern und bewarb sich als Personaldisponentin bei Gess & Partner. Der Einstieg als Quereinsteigerin bei den Firmengründer Iris und Wolfgang Gess gelang ihr auf Anhieb. Kaufmännisches Know-how und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen kamen ihr auch in der Personaldienstleistungsbranche zugute.

Fast vier Jahre leitete sie kommissarisch die Düsseldorfer Niederlassung mit acht Mitarbeitern. Heute kümmert sich die Personalberaterin vor allem ums Recruitment. Sie führt im Schnitt 15 Bewerbergespräche pro Woche und sucht für ihre Kunden die geeigneten Kandidaten in der großen Bewerberdatenbank aus. Sie weiß, was ihre Kunden wünschen und begleitet die Kandidaten gelegentlich bei Vorstellungsgesprächen. Auch Besuche bei Bestandskunden gehören zum business as usual. „Für mich und meinen Arbeitsalltag ist sehr wichtig, dass die familiäre Atmosphäre aus den Zeiten des Familienunternehmens auch in der Gess Group weiterlebt“, erklärt sie. Angela Rotthaus schätzt das eigenständige Arbeiten, die flachen Hierarchien im Unternehmen, die langjährige Zusammenarbeit mit ihrem Team und dass beide Geschäftsführer immer ansprechbar sind. Die Gess Group kann sie auch nach 17 Jahren als Arbeitgeber für interne und externe Mitarbeiter nur empfehlen.

Ihr Wunsch zum Jubiläumsjahr: „Ich wünsche mir eine tolle Party, zu der hoffentlich ganz viele Kunden kommen, und dass alle ihre Ziele erreichen und es weiter so aufwärts geht wie in den letzten beiden Jahren.“

Sabine Puziak ist seit 1998 als externe Mitarbeiterin für GESS im Einsatz

 

„Ich bin Zeitarbeiterin aus freien Stücken und finde meine Einsätze durch die Bank weg spannend.“

 

Sabine Puziak ist Industriekauffrau und Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch, Französisch und Spanisch sowie Übersetzerin Deutsch-Spanisch. Sie arbeitete für einen Textverlag, bis das Schreibbüro in den 90-er Jahren geschlossen wurde. In den folgenden Jahren war sie für Unternehmen im Export, in der Personalabteilung und bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig. Schließlich arbeitete sie wieder in einem Schreibbüro mit vielen wöchentlichen Überstunden und Wochenendeinsätzen. „Ich wollte einfach geregeltere Arbeitszeiten“, erklärt sie und ging 1998 zu GESS. Als externe Mitarbeiterin war sie elf Monate bei verschiedenen Unternehmen im Einsatz und wurde prompt abgeworben. Doch auch hier stieg die unbezahlte Arbeitszeit schnell an und kurzentschlossen ging Sabine Puziak zu GESS zurück. Seitdem ist sie als Sekretärin, als Assistentin oder Sachbearbeiterin in der Metall- und Chemiebranche, aber auch bei Banken, Versicherungen sowie kleineren und mittleren Unternehmen im Einsatz. Sie springt ein bei Krankheitsvertretungen, in der Elternzeit oder arbeitet an Projekten. Ihr kürzester Einsatz war ein halber Tag am Empfang. Sie bildete sich auf eigene Faust zur Fremdsprachenkorrespondentin und Übersetzerin Spanisch weiter. Immer wieder gab es  Übernahmeangebote, doch Sabine Puziak blieb GESS treu. „Ich hätte weniger verdient, einen befristeten Vertrag und eine Probezeit gehabt“, begründet sie ihren Entschluss. Als sie sich den Fuß brach und zwei Monate ausfiel, hätte ihr so mancher Arbeitgeber gekündigt. Viele Bekannte und Freunde verstehen ihren Lebensweg nicht, doch für Sabine Puziak zählt, dass sie noch nie in ihrem Leben arbeitslos war.

Ihr Wunsch zum Jubiläumsjahr: „Ich wünsche der GESS Group alles Gute und viel Erfolg und weitere 25 gute Jahre.“